Über Kunst und über die Kunst im richtigen Moment am Glas zu nippen

Manchmal stolpert man so direkt in ein neues Buch hinein. Diesmal Dank der Empfehlung der Verlagsvertreterin. Sie erzählte, dass die Autorin demnächst (10.09.2023) in Freiburg eine Veranstaltung hätte und noch einen Büchertisch sucht. Und da wir nun den Tisch machen, stand das Buch auf meiner Leseliste.

Sasa Hanten-Schmidt legt hier ein Buch über das Leben mit der Kunst vor. Ein Leben, das auch ein arbeiten mit Kunst bedeutet.

Hanten-Schmidt erzählt äußerst pointiert vom Kunstbetrieb, von dem was sie hier lernt(e) und was sie an gelernten u. a. aus ihrer Schulzeit nutzen kann.

„Spiel mit mir“ ist kein Kunstführer oder ein Handbuch/Ratgeber, vielmehr ist es eine Erzählung über das was die Kunst an Freude, Genuss und Lebensqualität schenken kann.

Der Text ist witzig, manchmal, wie sie selber andeutet, ein bisschen Thomas-Bernhard-Grantig, aber immer unterhaltsam und wie andere Kommentatoren sagen auch fachlich korrekt. Wobei ich den letzten Punkt nicht beurteilen kann, aber ich kann an so vielen Stellen im Buch nicken (und schmunzeln), denn ich stelle fest: das Beschriebene gibts nicht nur in der Kunst, manches kenne ich auch in anderen Kontexten so.

Irgendwie passt das Buch wunderbar in meine aktuelle Lektüreliste zu der ja vor einigen Tagen Fran Lebowitz mit ihrem Buch „New York und der Rest der Welt“ hinzukam.

Ich kann diese beiden Bücher also korrespondierende Lektüre empfehlen.

Sasa Hanten-Schmidt: spiel mit mir. überschwänglich leben mir Kunst. Spector Books 2023.